1. Okt. 2013

Dult ein voller Erfolg

Für die kleine Gemeinde und das in Vergessenheit geratene Schlossgelände war die bunte Inn-Hügelland-Dult eine perfekte Präsentationsmöglichkeit. Das Fazit der Organisatoren ist durchwegs positiv: 1200 junge Leute beim Disco-Abend, über 500 Besucher beim Bierfest und 650 verkaufte Eintrittskarten beim Theaterabend - allein die Abendveranstaltungen der InnHügelLand-Dult rund ums Schloss in Jettenbach sprechen eine deutliche Sprache: die des Erfolges. Die kleine Gemeinde hat sich der Herausforderung des Organisationsmarathons zusammen mit ihren Partnern gestellt und kann wirklich zufrieden sein.

Der persönliche Höhepunkt der Dult war für Annemarie Haslberger, Bürgermeisterin von Reichertsheim und Vorsitzende des Vereins InnHügelLand e.V., der Heimat- und Theaterabend. Gigantisch, so ihr Urteil, auch weil das Motto "Brückenbauen" nochmal so richtig zum Tragen kam. Auch vom Bierfest mit Karl Lehmann habe sie viele positive Rückmeldungen bekommen, ebenso für die Atmosphäre der Halle, die wurde nämlich aufwändig dekoriert. Die Zahlen der Eintritte zu den Abendveranstaltungen liegen ihr bereits vor, noch nicht ausgezählt sind die Tagesbesucher. Ihr Verein, der die Dult gemeinsam mit den Gemeinden Jettenbach, Reichertsheim, Kirchdorf, Unterreit, Gars und Aschau und deren Gartenbauvereinen auf die Beine stellte, schätzt die Gesamtfrequenz auf 8000 Besucher.

Gemessen an den ganzen Anstrengungen könne man rundum zufrieden sein. Jettenbach brauchte einfach mal eine publikumswirksame Veranstaltung, so Haslberger. So sieht es auch Alfons Obermaier, Bürgermeister von Jettenbach, der gestern mit seinen freiwilligen Helfern und Bauhof-Mitarbeitern mit Aufräumarbeiten beschäftigt war. Obwohl die Dult "ein Haufen Arbeit" war, sei er rundum zufrieden. Er schätzt, dass sich rund 200 Freiwillige beteiligten, vom Rentner, über Vereine, bis hin zur Feuerwehr. "Der enorme Aufwand war es wert, und das Wetter war nicht zu schön, das hat uns viel gebracht", so Obermaier.

Die Familie von Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach habe einen Rundgang über die Dult gemacht und etwa den ökumenischen Gottesdienst in der Schlosskirche besucht. Mit ihm habe der Bürgermeister über ein neues Nutzungskonzept des Schlosses gesprochen. Der Graf bemühe sich sehr, doch auch das Denkmalamt wolle mitreden. Die Dult sei insgesamt eine gute Werbung für das Dorf und auch das Schloss gewesen. Wegen der guten Besucherzahlen rechnet er mit einem kleinen Plus bei der Endabrechnung. Bisher sei die Veranstaltungsreihe immer "eben um" gegangen. Weitere Berichte und Fotos unter www.innsalzach24.de (kla) Fotos: stl

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