19. Feb. 2024

Nachruf – Anton Hagn

Pater Bednara begann seine Abschiedsrede für Toni Hagn mit dem Bezug auf das Evangelium "Jesus geht über das Wasser", das Boot wird hin- und hergeworfen, die Jünger bekommen Angst, Jesus vermittelt Zuversicht und nimmt Petrus bei der Hand. Auch Toni wird Gott an der Hand nehmen für das ewige Leben. Im hohen Alter von nahezu 95 Jahren schloss Anton Hagn seine Augen.

Geboren wurde der "Hagn Toni", wie er genannt wurde, am 24. April 1929 in Jettenbach. Zusammen mit seiner Schwester Elisabeth, seiner Adoptivschwester Marianne und seinen Adoptivbrüdern Markus und Matthäus verbrachte er eine unbeschwerte Kindheit bei seinen Eltern Anton und Therese Hagn. Nach dem Besuch der Volksschule in Jettenbach und dem Gymnasium Rosenheim bis 1944 wurde er zur Wehrertüchtigung eingezogen. 1951 heiratete er seine Cilly, geborene Zehetmaier, die lange Jahre Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Jettenbach war und bereits 2020 verstorben ist. Aus der glücklichen Ehe gingen zwei Buben hervor, Anton, geboren 1953, und Hubert, geboren 1962. Anton Hagn konnte sich über vier Enkel und zwei Urenkel freuen.

Die Stationen seines Berufslebens waren die Forstverwaltung Graf Toerring, Sägewerk Inninger Gars sowie bis zu seiner Pensionierung die Innwerk AG. Nebenberuflich war Anton Hagn Gemeindekassier der Gemeinde Jettenbach. Der Verstorbene hat viele Spuren hinterlassen. Er war mehr als 20 Jahre beim Bayerischen Roten Kreuz, zuletzt als Kreiskolonnenführer, tätig. Beim Bayerischen Jagdverband war er Hegeringleiter und Jägerausbilder. Die Jagd war die große Leidenschaft von Toni. Bis ins hohe Alter war er täglich "im Holz draußen" – lange Jahre als Jagdpächter. Dort holte er sich seine Kraft und Energie.

Die Blaskapelle Aschau begleitete die Urne mit dem Trauerzug zum Grab. Am offenen Grab sprachen von der Jäger Kreisgruppe Mühldorf Axel Fromm und Stephan Balk vom Hegering 7 und legten einen Kranz nieder. Anton Hagn war über 70 Jahre Mitglied und Träger der silbernen Ehrennadel des Bayerischen Jagdverbandes. Die Jagdhornbläser sandten Toni noch ein letztes Halali. Der Ehrenvorsitzende der Spielvereinigung Jettenbach, Peter Heindl, nahm Abschied vom letzten Gründungsmitglied des Vereins. Toni war Ehrenmitglied und früher leidenschaftlicher Fußballer. Auch vom Vorstand der FFW Jettenbach, Johann Egner, und von der KSK Jettenbach-Fraham, Günther Koziol, kamen Abschiedsworte. Die Fahnen der beiden Vereine senkten sich vor dem offenen Grab, als die Böllerschützen für den letzten Kriegsteilnehmer ertönten. Eine große Trauergemeinde nahm Abschied von einem sehr beliebten und geachteten Mitbürger, der viele Spuren in der Gemeinde hinterlassen hat.

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