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Die kleinste Gemeinde im Landkreis Mühldorf steht nicht still. Im vergangenen Jahr erhielt die Mehrzweckhalle eine neue Beschattungsanlage. Die Leuchten werden diesen Februar mit LED-Technik ausgestattet. Fenster gab es ebenfalls für die Halle sowie die Nordseite des angrenzenden Kindergartens. Weitere 57 Straßenleuchten wurden vergangenes Jahr auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Nun sind alle 87 Laternen im Gemeindegebiet mit dieser Technik ausgestattet. Bürgermeisterin Maria Maier freut sich über die Einsparungen durch energiesparende Beleuchtung: "In wenigen Jahren werden sich die Kosten für Umbau und Anschaffung amortisiert haben, insbesondere bei den aktuell hohen Strompreisen." Den von den kommunalen Einrichtungen benötigten Strom produziert die Gemeinde Jettenbach jetzt teilweise selbst: Im Dezember wurden auf dem ehemaligen Schulhaus und dem Klärwerk Photovoltaikanlagen errichtet. Und auch der Sportverein, die SpVgg Jettenbach, setzt auf Nachhaltigkeit: Der Verein erneute im vergangenen Jahr die Flutlichtanlagen ihrer beiden Fußballplätze. Die Anlagen sollen nun 50 Prozent an Strom im Vergleich zur alten Anlagen einsparen. Übrigens: Am 28. Juni feiert der Verein sein 75-jähriges Bestehen.
Neue Schutzanzüge für die Feuerwehr
Im Oktober hat die Freiwillige Feuerwehr Jettenbach neue Schutzanzüge erhalten. Die 30 Jahre alten Anzüge haben nun endlich ausgedient. Alle 32 Aktiven rücken nun mit moderner Schutzjacke und -hose sowie speziellen Handschuhen zur technischen Hilfeleistung aus. 28000 Euro ließ sich das die Gemeinde kosten. "Die Männer und Frauen bei der Feuerwehr riskieren ihr Leben und das durch ehrenamtliche Tätigkeit", berichtet das Gemeindeoberhaupt. "Da ist für mich klar, dass wir für größtmöglichen Schutz sorgen." Rund 50 Poloshirts spendierte vergangenes Jahr eine regionale Firma.
45 Jahre Städtepartnerschaft
Die Städtepartnerschaft zwischen Jettenbach und Saint Saturnin besteht seit 45 Jahren. Das feierten beide Orte in der französischen Partnergemeinde. Rund 40 Mitglieder des Vereins besuchten Saint Saturnin im August. Bürgermeisterin Maria Maier und ihr französischer Amtskollege und Gastgeber Franck Taleb tauschten bei einem Festakt Erinnerungsstücke aus: ein vom Jettenbacher Rudi Eder hergestelltes Rednerpult und ein Gemälde des mittelalterlichen Saint Saturnin mit romanischer Kirche Notre-Dame und Schloss als Luftbild. Der Gegenbesuch ist im Mai 2025 geplant.
Bulldog-Frühschoppen in Grafengars
Rund 180 Traktoren, drei antike Mähdrescher sowie einige Oldtimer-Pkw, Unimogs, alte Motorräder und Mofas gab es beim Bulldog-Frühschoppen von Burle's Kneipe im Juni in Grafengars zu bestaunen. Zwei Goaßlschnalzer bereicherten die Veranstaltung 2023. Höhepunkt ist wie immer die Ausfahrt von Grafengars über die Waldrandsiedlung zurück zum Wirtshaus. Seit fast 20 Jahren lädt Kneipen-Chefin Christine Kebinger zum Frühschoppen. In diesem Jahr findet das Event am 2. Juni statt.
"Boarisch singa und spuin"
Der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach ist seit Jahren sehr aktiv. Am 24. Juni veranstaltete der Verein in der Schlosskirche St. Vitus ein Barockkonzert. Eva Barbarino spielte am Cembalo, Beatrix Bene-Godany Violine und Ferenc Szelim Bene Querflöte. Rund 120 Gäste konnte der Verein zur barocken Nacht im Kerzenschein begrüßen. Auch in diesem Jahr plant der Kreis diverse Aktionen: Am 23. Juni findet wieder "Boarisch singa und spuin" im Obermeierhof im Ortsteil Grafengars statt: Werner Maier und Erwin Rehling gestalten erstmals und speziell für diese Veranstaltung ein gemeinsames Programm, ein "Literarisch-Musikalisches Doppel". Bereits jetzt steht ein Konzert zum Jahresabschluss fest: Am 22. Dezember gibt es ein Einstimmen auf Weihnachten mit Musik und Lesungen in der Schlosskirche unter dem Titel: Alle Jahre wieder.
Wasserbüffelfest im Juli
Es zeigen sich erste Erfolge auf der Büffelweide nahe dem Ortskern Jettenbachs. Mindestens 20 neue Pflanzenarten haben sich im vergangenen Jahr neu etabliert. Im Jahr 2022 wurden hier heimische Kräuter und Gräser eingebracht, nachdem Mitarbeiter des Bund Naturschutz festgestellt hatten, dass sich auf dem Biotop keine neuen Pflanzen mehr etablierten. "Die Büffelweide ist isoliert, sie liegt wie eine Insel in einem Meer ganz anderer Lebensräume, die für Pflanzen der Feuchtgebiete aus der weiteren Umgebung nicht überwindbar ist" erklärte Matthias Nirschl, Biodiversitätsberater am Landratsamt Mühldorf, der als Botaniker das Projekt fachlich begleitet. "Es wäre eine verschenkte Möglichkeit, diesen Lebensraum für die Etablierung weiterer seltener und gefährdeter Arten nicht zu nutzen". Das jährlich stattfindende Wasserbüffelfest veranstaltet der Bund Naturschutz am 13. Juli.
Bürger engagieren sich für einen guten Zweck
Einfach mal machen: Drei Jettenbacher Familien haben im vergangenen Jahr einen Waldentdeckungspfad auf ihrem privaten Waldgrundstück in Piesenham gestaltet und damit über 20000 Euro für die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München gesammelt. Die Familien, Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunde und Bekannte haben mit angepackt und unter anderem eine Tombola veranstaltet. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Region stellten sie Gewinne zur Verfügung, organisierten Speisen und Getränke. Kinder konnten mit ihren Eltern einen Ochsen führen und auf Eseln reiten. Liebevoll wurde der Wald in Szene gesetzt: Im Wald gab es ein Katzen-Wiesel, Fahrzeuge aus Holz und einen Wunschbaum zu finden. Für die musikalische Untermalung sorgten drei regionale Musikgruppen. Das Angebot nutzten über 2500 Besucher.
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